TAKTEinsatzplanung

Datenschutz

Was TAKT über dich speichert, warum, und was ausdrücklich nicht passiert.

Wer verantwortlich ist

Verantwortlich ist dein Betrieb — also der, bei dem du arbeitest. Er entscheidet, welche Daten hier stehen und wie lange. Die Anschrift und den Ansprechpartner findest du im Aushang am Schwarzen Brett oder im Büro.

Theo Studio hat TAKT gebaut und betreut es technisch. Dabei arbeitet es ausschließlich nach Weisung deines Betriebs; die Einzelheiten werden in einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geregelt.

Was gespeichert wird

  • Zur Person: Vor- und Nachname, Rufname, Kürzel, Status (Geselle, Helfer, Lehrling …) und die Tagesstunden.
  • Für die Planung: auf welcher Baustelle du wann eingeteilt bist, welche Kolonne, welches Fahrzeug.
  • Führerschein: die höchste Klasse — nur, um zu wissen, wer Kran und Anhänger fahren darf.
  • Fehlzeiten: Urlaub, Abwesenheitsmeldung, Berufsschule mit Zeitraum.
  • Freiwillig: Handynummer oder Mailadresse, falls du deinen Anmeldecode darüber bekommen willst.
  • Beim Anmelden: wann du dich das erste Mal angemeldet hast und welches Gerät du benutzt (Bezeichnung, kein Standort).
  • Deine Nachrichten: was du in Baustellen-, Gruppen- und Vier-Augen-Chats schreibst, mit Zeitpunkt. Dazu die Fotos und Dateien, die du anhängst — ein Bild vom Dach gehört dem Chat, in dem es steht.
  • Gemeldete Stunden: wie viele Stunden du auf welcher Baustelle gemeldet hast, die Lohnart dazu (etwa Normalstunde oder Zuschlag) und deine Notiz, falls du eine geschrieben hast. Das ist die Grundlage der Abrechnung.
  • Ein Protokoll: wer wann einen Antrag gestellt, freigegeben oder etwas veröffentlicht hat. Es hält Vorgänge fest, keine Wege — siehe unten.
  • Wenn du Mitteilungen aufs Handy willst: eine technische Kennung deines Geräts, damit die Meldung dort ankommt. Ohne die geht es nicht, und du kannst sie jederzeit abschalten.
  • Formblätter: was du in ein Blatt einträgst, zu welcher Baustelle und an welchem Tag — und deine Unterschrift, wenn du eines unterschreibst. Dasselbe gilt für den Knopf „Rückmeldung": dein Text und die Seite, auf der du ihn geschrieben hast.

Die Chats — und was wir dazu ehrlich sagen müssen

Es gibt drei Sorten: Baustellen-Chats, Gruppen-Chats und Gespräche unter vier Augen. In den Vier-Augen-Chats liest die Betriebsleitung nicht mit. Das ist eine ausdrückliche Zusage.

Damit du sie richtig einschätzen kannst, gehört die andere Hälfte dazu: Die Nachrichten sind nicht so verschlüsselt, dass sie technisch niemand lesen könnte. Sie liegen in der Datenbank. Wer dort Zugriff hat — also der technische Betreuer — könnte sie lesen. Die Zusage ist eine Regel, an die wir uns halten, keine mathematische Unmöglichkeit.

Behandle einen Chat deshalb wie ein Gespräch im Pausenraum, nicht wie einen verschlossenen Brief.

Was ausdrücklich nicht passiert

  • Kein Krankheitsgrund. Nirgends. TAKT kennt seit dem 1. September 2026 nur noch „Urlaub", „abwesend", „Schule" und „Sonstiges". Dass jemand krank ist, lässt sich hier gar nicht eintragen — das Feld gibt es nicht mehr. Für die Planung zählt, dass jemand ausfällt, nicht warum. Auf dem Handy der Kollegen und auf der Werkstatt-Tafel steht ohnehin nur „nicht da".
  • Kein Standort. TAKT fragt nie nach deiner Position und speichert keine.
  • Keine Verhaltensbeobachtung. Es wird nicht festgehalten, wann du welche Seite geöffnet hast oder wie lange du hingeschaut hast.
  • Kein Google, kein Facebook, keine Werbenetze. Es sind keine Zählpixel, keine Analysedienste und keine fremden Schriftarten eingebunden.
  • Kein Kollege kann für dich etwas einreichen. Urlaub gilt nur unter deinem eigenen Zugang — das erzwingt die Datenbank, nicht die Oberfläche.

Wo die Daten liegen

Auf Servern von Supabase in Frankfurt am Main, also innerhalb der EU. Die Verbindung läuft verschlüsselt. Ein Übermittlung in Drittländer findet nicht statt.

Wer welche Zeile lesen darf, entscheidet die Datenbank selbst und nicht das Programm auf dem Handy. Auch wer die Oberfläche umgeht, kommt an nichts anderes heran.

Warum das erlaubt ist

Rechtsgrundlage ist die Durchführung deines Arbeitsverhältnisses (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, § 26 BDSG) sowie das berechtigte Interesse deines Betriebs an einer funktionierenden Einsatzplanung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Handynummer und Mailadresse sind freiwillig (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Du kannst sie jederzeit streichen lassen — dann bekommst du deinen Anmeldecode im Büro.

Wie lange

Solange du im Betrieb bist. Danach werden die Daten gelöscht, sobald keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist mehr entgegensteht. Der veröffentlichte Wochenplan reicht nur wenige Wochen in die Zukunft und wird bei jeder Veröffentlichung ersetzt.

Für das Übrige gelten feste Fristen, vereinbart am 8. September 2026:

  • Chats in Baustellen- und Gruppenräumen: 12 Monate. Ein Baustellenchat ist Tagesgeschäft, kein Archiv.
  • Chats unter vier Augen: 6 Monate — kürzer, weil private Absprachen keine Aufbewahrung brauchen.
  • Fotos und Dateien: zusammen mit der Nachricht, an der sie hängen.
  • Abwesenheiten: 3 Jahre, danach steht dort nur noch „abwesend". Nach drei Jahren genügt, dass jemand gefehlt hat.
  • Wochenplan und Reservierungen: 3 Jahre — als Nachweis, wer wann wo war.
  • Protokoll: 12 Monate.
  • Fehlgeschlagene Anmeldungen: 90 Tage. Die dienen nur dazu, fremde Versuche abzuwehren.
  • Gemeldete Stunden: so lange, wie das Lohnsteuerrecht es verlangt. Darüber entscheidet nicht TAKT.

Diese Fristen laufen nicht auf Zuruf: Seit dem 9. September 2026 räumt die Datenbank jede Nacht um 3:15 Uhr von selbst auf. Jeder Lauf hinterlässt einen Nachweis, wie viel er gelöscht hat — eine Frist ohne Nachweis wäre nur eine Absichtserklärung.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine erteilte Einwilligung kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen.

Wende dich dafür an das Büro. Außerdem kannst du dich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde beschweren — in Niedersachsen ist das die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Hannover.

Was im Browser gespeichert wird

TAKT setzt keine Werbe-Cookies. Im Speicher deines Browsers liegen nur die Anmeldung (damit du nicht bei jedem Öffnen den Code brauchst) und deine Ansichts-Einstellungen. Beim Abmelden wird beides gelöscht.

Fragen dazu beantwortet das Büro. Technische Rückfragen gehen über den Knopf „Rückmeldung" unten in der Anwendung.