Daten & Sicherheit
Wo eure Daten liegen und wer was sieht
Ein Planungswerkzeug kennt Namen, Krankmeldungen, Handynummern. Das ist Personal, nicht Technik. Deshalb steht hier, was TAKT speichert, wer es sieht — und was es absichtlich nicht tut.
Wo
Frankfurt am Main, EU
- Datenbank in Frankfurt (Supabase, eu-central-1), verschlüsselt, tägliche Sicherung.
- Oberfläche aus dem europäischen Netz ausgeliefert (Vercel, Frankfurt), verschlüsselte Verbindung, strenge Inhaltsrichtlinie.
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) gehört zur Einrichtung, mit Unterauftragnehmern benannt.
- Sicherung außer Haus: der Plan lässt sich jederzeit als Datei ziehen — TAKT erinnert daran, wenn die letzte Sicherung älter als sieben Tage ist.
Wer
Jeder Betrieb sieht nur seine eigenen Daten
- Trennung erzwingt die Datenbank, nicht die Oberfläche: Regeln je Zeile, kein Betrieb sieht einen anderen — auch nicht Theo Studio als Plattform.
- Drei Rollen: Meister, Mitarbeiter, Werkstatt-Tafel. Der Meister ist zugleich das Büro — eine getrennte Verwaltungsrolle gibt es nicht, sie war eine Hürde ohne Nutzen. Nach unten sehen geht, nach oben nie; die Ausnahme sind Gespräche unter vier Augen, die sieht auch der Meister nicht.
- Krankmeldungen sehen nur Büro und Betroffener; Kollegen sehen ausschließlich einen Urlaubskalender (Name, Zeitraum, ab heute).
- Chats: einen Baustellen-Chat sieht, wer dort im Plan stand, dazu das Büro. Eine Gruppe sehen ihre Mitglieder und das Büro. Ein Gespräch unter vier Augen sehen nur die beiden — das Büro nicht, auch nicht der Chef. Wer aus einem Chat herausgenommen wird, kommt über die Planung nicht wieder hinein.
- Handynummern liegen getrennt von den Namen und werden nur für den Anmeldecode benutzt — oder gar nicht: die QR-Einladung braucht keine Nummer.
- Was TAKT über einen Mitarbeiter speichert, kann er selbst im Programm nachlesen — die Datenschutzseite ist aus der Handy-Ansicht verlinkt.
Grenzen
Vier Dinge, die TAKT absichtlich nicht tut
Ein Werkzeug, das alles kann, kann nichts richtig. Das hier ist die Grenze — damit ihr wisst, was ihr kauft.
- 01Keine Zeiterfassung mit Uhrzeiten
Stunden je Baustelle, nicht Kommen und Gehen. Für die Arbeitszeitaufzeichnung bleibt der Stundenzettel — das ist Absicht, kein Mangel.
- 02Kein Standort, keine Auswertung „wer trödelt"
Keine Nutzungsdauer, keine Ortung, keine Lesebestätigung. Auch im Chat steht nicht, wer eine Nachricht schon gesehen hat. Das wäre Verhaltenskontrolle, und die gehört nicht in ein Planungswerkzeug.
- 03Keine Angebote, keine Rechnungen
Dafür gibt es Programme, die das seit Jahren machen. Mit GoBD, E-Rechnung und allem, was daran hängt. TAKT ersetzt sie nicht und tut nicht so.
- 04Keine Baudokumentation
Fotos, Sprachnachrichten, Formulare, Bautagebuch: das kann eure Baustellen-App weiter. TAKT hat Chats je Baustelle, damit die Absprache am Plan hängt — eine Bauakte ersetzt das nicht und soll es nicht.